Wildschäden im Wald
Das Projekt „Entwicklung eines Leitfadens sowie eines nutzerspezifischen Schulungs- und Kommunikationskonzeptes zur Durchführung eines Verfahrens zur gütlichen Einigung zum Ersatz von Wildschäden im Wald“ (gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) (Förderrichtlinie Besondere Initiativen (RL BesIn/2007)) konnte erfolgreich beendet werden.
Das Ziel des Projektes war die Anpassung, Weiterentwicklung und Umsetzung der vom Deutschen Forstwirtschaftsrat veröffentlichten Konvention für den Freistaat Sachsen. Dabei sollte ein sachsenspezifisches Verfahren zur gütlichen Einigung zwischen Waldeigentümern und Jagdausübenden im Wildschadensfall entwickelt werden. Eine nachhaltige Verbesserung der Wildschadenssituation im Freistaat Sachsen ist darüber hinaus von einer hinreichenden Sensibilisierung aller relevanten Akteure abhängig, also von Waldbesitzern wie auch Jägern und bedarf einer zielorientierten Jagdausübung. Beides kann durch eine anwenderfreundliche Wildschadensermittlung und -bewertung wirkungsvoll gefördert werden.