Februar 2019
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22.02.2019

Abend- und Nachtführung im Wildgehege Moritzburg
Führung mit dem Wildgehegeführer Norbert Viertel
Details bei https://www.treffpunktwald.de

28.02.2019

Vogelhauswerkstatt
Ferienveranstaltung
Details bei https://www.treffpunktwald.de

02.03.2019

Abend- und Nachtführung im Wildgehege Moritzburg
Führung mit dem Wildgehegeführer Norbert Viertel
Details bei https://www.treffpunktwald.de

09.03.2019

Waldthementag
Vortragsveranstaltung: Waldstandorte im Umweltwandel in der...
Details bei https://www.treffpunktwald.de

17.03.2019

Mit dem Ranger unterwegs: Auf den Spuren der Biber an der Spree
Eine Wanderung entlang der Spree mit Ranger Lorenz Richter.
Details bei https://www.treffpunktwald.de

20.03.2019

Insektenvielfalt im Siedlungsbereich – Arten, Lebensweise und Artenhilfsmaßnahme
Workshop mit Dr. Andreas Scholz, Singwitz
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22.03.2019

Wölfe und nachtaktive Tiere
Führung mit dem Wildgehegeführer Norbert Viertel
Details bei https://www.treffpunktwald.de

23.03.2019

Forststeig-Aktionstag
Am Aktionstag freiwillig am "Forststeig Elbsandstein" helfen!
Details bei https://www.treffpunktwald.de

03.04.2019

Pflanzung Baum des Jahres 2019
Pflanzung Baum des Jahres 2019 und Anlegen einer Streuobstwiese im Wildgehege
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05.04.2019

Baumpflanzung in der Dresdner Heide
Schüler der 55. Oberschule Dresden pflanzen Bäume in der Dresdner Heide
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Pflanzaktion Jugendfeuerwehr Rabenau
Die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr Rabenau pflanzen auf einer...
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09.04.2019

Försterwanderung mit der Grundschule Baruth
Raus aus dem Klassenzimmer und rein in den Wald.
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11.04.2019

Waldwissen und Wandern
Wander-Projektwoche der Oberschule "Am Planetarium" in Hoyerswerda
Details bei https://www.treffpunktwald.de

12.04.2019

Waldwissen und Wandern
Wander-Projektwoche der Oberschule "Am Planetarium" in Hoyerswerda
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13.04.2019

Förster-Fahrradtour auf dem geschichts-trächtigen Wanderweg in Weißkeißel
Eine Förster-Fahrradtour in der Heimatgemeinde des Revierförsters -...
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14.04.2019

Vogelstimmenwanderung
Wanderung mit Ornithologe Ulrich Augst.
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19.04.2019

Vollmond Wolfsnacht
Führung mit dem Wildgehegeführer Norbert Viertel
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24.04.2019

Dem Borkenkäfer auf der Spur
Ferienprogramm im Walderlebnisgarten Eich
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25.04.2019

Pflanzung Baum des Jahres in der Gemeinde Königswartha
Baumpflanzung mit Führung durch den Biotopverbund und waldpädagogischem...
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31.05.2019

Wölfe und nachtaktive Tiere
Führung mit dem Wildgehegeführer Norbert Viertel
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14.09.2019

Abend- und Nachtführung im Wildgehege Moritzburg
Führung mit dem Wildgehegeführer Norbert Viertel
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21.09.2019

Hirschbrunft im Wildgehege Moritzburg mit Nachtführung
Führung mit dem Wildgehegeführer Norbert Viertel
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27.09.2019

Hirschbrunft im Wildgehege Moritzburg mit Nachtführung
Führung mit dem Wildgehegeführer Norbert Viertel
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28.09.2019

Hirschbrunft im Wildgehege Moritzburg mit Nachtführung
Führung mit dem Wildgehegeführer Norbert Viertel
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09.11.2019

Vollmond Wolfsnacht
Führung mit dem Wildgehegeführer Norbert Viertel
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24.12.2019

Mit dem Weihnachtsmann ins Wildgehege
Besuchen Sie am Vormittag des Heilig Abend das Wildgehege Moritzburg und seine...
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Wildschadenskonvention – ein Projekt des Sächsischen Waldbesitzerverbandes

Zum 1. September startete beim Sächsischen Waldbesitzerverband das Projekt „Entwicklung eines Leitfadens sowie eines nutzerspezifischen Schulungs- und Kommunikationskonzeptes zur Durchführung eines Verfahrens zur gütlichen Einigung zum Ersatz von Wildschäden im Wald“. Es ist ausgelegt auf einen Zeitraum von knapp 2 Jahren und wird durch das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) durch die Förderrichtlinie Besondere Initiativen (RL BesIn/2007) gefördert.

Für die Dauer des Projektes wurde Herr Andreas Helwig (M.Sc. Forstwissenschaften) an der Geschäftsstelle in Tharandt angestellt. Er absolvierte sein Studium der Forstwissenschaften an der TU Dresden in Tharandt und beschäftigte sich bereits im Rahmen seiner Masterarbeit zum Thema Waldumbau in der Waldgemeinschaft Pfaffroda unter anderem mit dem Ausmaß und den finanziellen Auswirkungen von Wildschäden im Wald.

Das Ziel des gestarteten Projektes ist die Anpassung, Weiterentwicklung und Umsetzung der vom Deutschen Forstwirtschaftsrat veröffentlichten Konvention für den Freistaat Sach­sen. Dabei soll ein sachsenspezifisches Verfahren zur gütlichen Einigung zwischen Waldeigen­tümern und Jagdausübenden im Wildschadensfall entwickelt werden. Eine nachhaltige Verbesserung der Wildschadenssituation im Freistaat Sachsen ist darüber hinaus von einer hinreichenden Sensibilisierung aller relevanten Akteure abhängig, also von Waldbesitzern wie auch Jägern und bedarf einer zielorientierten Jagdausübung. Beides kann durch eine anwenderfreundliche Wildschadensermittlung und -bewertung wirkungsvoll gefördert wer­den. Weiterer Inhalt des Projektes ist dafür die Entwicklung eines Leitfadens für die praktische Anwendung, die Erstellung eines Kommunikations- und Schulungskonzeptes, die Organisa­tion und Durchführung von Vortrags- und Exkursionsveranstaltungen im Freistaat sowie die Evaluation des Projektes.

Fördermittelhinweis Sachsen

 

 

Zum Hintergrund:

Wildschäden im Wald

Das Wild hat vielerorts einen entscheidenden Einfluss auf die Bewirtschaftung des Waldes in Sachsen. Dabei sind Reh-, Rot-, Muffel-, Dam- und Sikawild besonders relevant. Sie beeinträchtigen das Wachstum und die Vitalität von Waldbäumen vor allem durch Verbiss und Schäle. Entsteht dem Waldbesitzer dadurch ein Schaden, hat er einen Anspruch auf Schadensersatz.

Wild hat einen direkten Einfluss auf den Wald und dessen Bewirtschaftung. Ein Schaden für Waldbesitzer entsteht dann, wenn der Wildeinfluss das Erreichen der Bewirtschaftungsziele gefährdet oder gar verhindert. Einen Anspruch auf Wildschadensersatz besteht allerdings nur bei Schäden, die durch Schalenwild, Fasane und Kaninchen an den Hauptbaumarten des Jagdbezirks entstehen. Als Hauptbaumarten gelten nach aktueller Rechtsprechung die Baumarten, welche mehr als vereinzelt vorkommen bzw. mindestens 5 % Flächenanteil im Jagdbezirk haben. Der Einfluss der Schalenwildarten Reh-, Rot-, Muffel-, Dam- und Sikawild ist in den sächsischen Wäldern besonders relevant. Sie beeinflussen das Wachstum und die Vitalität von Waldbäumen vor allem durch Verbiss und Schäle.

Von Verbiss spricht man, wenn Blätter bzw. Nadeln, Triebe und Knospen von jungen Waldbäumen durch das Wild abgefressen werden. Dadurch sinkt nicht nur das Wachstum der Waldverjüngung, sondern es kommt wegen dem bevorzugten Verbiss von seltenen Baumarten auch zu einer Entmischung. Der Waldumbau hin zu klimawandelstabilen und standortgerechten Mischwäldern ist damit mit einem höheren finanziellen Aufwand verbunden.

Unter Schäle wird das Abziehen der unverborkten Rinde zur Nahrungsaufnahme verstanden. Dadurch entstehen Zuwachsverluste. Der größte Schaden entsteht jedoch durch den Befall holzzersetzender Pilze. In Sachsen, speziell im Erzgebirge, ist die dadurch entstehende Rotfäule bei der Fichte sehr bedeutsam. Diese sorgt für eine zunehmende finanzielle Entwertung des Stammes durch fortschreitende Fäule und damit für geringere Holzerlöse. Außerdem entsteht eine langfristige Sollbruchstelle im Baum und macht diesen so anfälliger gegenüber mechanischer Belastung durch Schnee und Wind.

Aktuell liegen Verbiss- und Schälschäden sachsenweit auf hohem Niveau. Im Landeswald sind ca. 16 % aller jungen Bäume verbissen. Über alle Eigentumsarten ist es sogar jeder vierte (BWI³). Die Schälschäden liegen, wie die Verbissschäden ebenfalls auf höchstem Niveau seit 2006. Dabei sind besonders die Erzgebirgskammlagen betroffen.

Um Schadensersatz für Wildschäden zu erhalten, muss der Waldbesitzer zunächst einen Versuch unternehmen, sich mit dem Ersatzpflichtigen (i.d.R. Jagdgenossenschaft oder Pächter) zu einigen und diesen Versuch dokumentieren (§ 31 Abs. 3 SächsJagdG). Der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) hat zu diesem Zweck eine Konvention zur Bewertung von Wildschaden im Wald konzipiert, um Geschädigten und Ersatzpflichtigen eine Hilfestellung zur gütlichen Einigung zu bieten. Im aktuellen Projekt des Sächsischen Waldbesitzerverbandes zur Entwicklung eines Leidfadens zur Durchführung eines Verfahrens zur gütlichen Einigung zum Ersatz von Wildschäden im Wald wird die Konvention des DFWR auf die sächsischen Gegebenheiten angepasst.

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