April 2019
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19.04.2019

Karpfenzucht und Naturschutz im Teichgebiet Zimpel
Wanderung mit dem Ranger und Fischer Maik Rogel
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Vollmond Wolfsnacht
Führung mit dem Wildgehegeführer Norbert Viertel
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21.04.2019

Frühlingserwachen bei den Insekten in der Göbelner Heide
Wanderung mit Biosphärenreservats-Ranger Mario Trampenau
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22.04.2019

Osterfest im Wildgehege Moritzburg
Überraschungen für Kinder am Ostermontag
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Auf der Suche nach Fröschen, Molchen und Unken
Wanderung mit Biosphärenreservats-Rangerin Birgitt Kieschnick
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24.04.2019

Dem Borkenkäfer auf der Spur
Ferienprogramm im Walderlebnisgarten Eich
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25.04.2019

Pflanzung Baum des Jahres in der Gemeinde Königswartha
Baumpflanzung mit Führung durch den Biotopverbund und waldpädagogischem...
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Waldbesitzerversammlung in Treuen
Borkenkäfersituation 2019 und Fördermittel
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Pflanzaktion mit Schulklasse im Revier Gräfendorf
Schüler der Montessorischule Torgau pflanzen Flatterulmen.
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26.04.2019

Waldbesitzerversammlung in Irfersgrün
Borkenkäfersituation 2019 und Fördermittel
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27.04.2019

Der Frühling zieht in die Gohrischheide ein
Wanderung am Heidepfad mit Revierförster Stefan Müller
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18. Deutsch-sorbischer Frühjahrsmarkt im Biosphärenreservat
Deutsch-sorbischer Naturmarkt mit regionalen Händlern und Produzenten.
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Von Bienen und der Heidelandschaft am Heidepfad am Alten Dorf
Wanderung mit Madame Rosa
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Naturentdeckungen im Wildnisgebiet Königsbrücker Heide
Familienwanderung
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28.04.2019

Wie die Natur den Lebensraum zurückholt
Wanderung am ehemaligen Schießplatz in Belgern (Puschwitz)
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Nach dem Katastrophenjahr 2018 - wie geht es weiterin den Wäldern im Oberland?
Geführte Försterwanderung zum Thema Sturmereignisse 2018 und deren...
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23.05.2019

"Doktor Wald" - Die Jahresarten 2019
Vorstellung und Wirkungen ausgewählter Jahresarten, Hinweise zum Sammeln,...
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"Doktor Wald" - Die Jahresarten 2019
Vorstellung und Wirkungen ausgewählter Jahresarten, Hinweise zum Sammeln,...
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31.05.2019

Wölfe und nachtaktive Tiere
Führung mit dem Wildgehegeführer Norbert Viertel
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15.06.2019

Familien und Waldfest
Eine Veranstaltung des Forstbeziks Eibenstock , Waldschulheim Conradswiese...
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14.09.2019

Abend- und Nachtführung im Wildgehege Moritzburg
Führung mit dem Wildgehegeführer Norbert Viertel
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21.09.2019

Hirschbrunft im Wildgehege Moritzburg mit Nachtführung
Führung mit dem Wildgehegeführer Norbert Viertel
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27.09.2019

Hirschbrunft im Wildgehege Moritzburg mit Nachtführung
Führung mit dem Wildgehegeführer Norbert Viertel
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28.09.2019

Hirschbrunft im Wildgehege Moritzburg mit Nachtführung
Führung mit dem Wildgehegeführer Norbert Viertel
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09.11.2019

Vollmond Wolfsnacht
Führung mit dem Wildgehegeführer Norbert Viertel
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24.12.2019

Mit dem Weihnachtsmann ins Wildgehege
Besuchen Sie am Vormittag des Heilig Abend das Wildgehege Moritzburg und seine...
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Wildschadenskonvention – ein Projekt des Sächsischen Waldbesitzerverbandes

Zum 1. September startete beim Sächsischen Waldbesitzerverband das Projekt „Entwicklung eines Leitfadens sowie eines nutzerspezifischen Schulungs- und Kommunikationskonzeptes zur Durchführung eines Verfahrens zur gütlichen Einigung zum Ersatz von Wildschäden im Wald“. Es ist ausgelegt auf einen Zeitraum von knapp 2 Jahren und wird durch das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) durch die Förderrichtlinie Besondere Initiativen (RL BesIn/2007) gefördert.

Für die Dauer des Projektes wurde Herr Andreas Helwig (M.Sc. Forstwissenschaften) an der Geschäftsstelle in Tharandt angestellt. Er absolvierte sein Studium der Forstwissenschaften an der TU Dresden in Tharandt und beschäftigte sich bereits im Rahmen seiner Masterarbeit zum Thema Waldumbau in der Waldgemeinschaft Pfaffroda unter anderem mit dem Ausmaß und den finanziellen Auswirkungen von Wildschäden im Wald.

Das Ziel des gestarteten Projektes ist die Anpassung, Weiterentwicklung und Umsetzung der vom Deutschen Forstwirtschaftsrat veröffentlichten Konvention für den Freistaat Sach­sen. Dabei soll ein sachsenspezifisches Verfahren zur gütlichen Einigung zwischen Waldeigen­tümern und Jagdausübenden im Wildschadensfall entwickelt werden. Eine nachhaltige Verbesserung der Wildschadenssituation im Freistaat Sachsen ist darüber hinaus von einer hinreichenden Sensibilisierung aller relevanten Akteure abhängig, also von Waldbesitzern wie auch Jägern und bedarf einer zielorientierten Jagdausübung. Beides kann durch eine anwenderfreundliche Wildschadensermittlung und -bewertung wirkungsvoll gefördert wer­den. Weiterer Inhalt des Projektes ist dafür die Entwicklung eines Leitfadens für die praktische Anwendung, die Erstellung eines Kommunikations- und Schulungskonzeptes, die Organisa­tion und Durchführung von Vortrags- und Exkursionsveranstaltungen im Freistaat sowie die Evaluation des Projektes.

Fördermittelhinweis Sachsen

 

 

Zum Hintergrund:

Wildschäden im Wald

Das Wild hat vielerorts einen entscheidenden Einfluss auf die Bewirtschaftung des Waldes in Sachsen. Dabei sind Reh-, Rot-, Muffel-, Dam- und Sikawild besonders relevant. Sie beeinträchtigen das Wachstum und die Vitalität von Waldbäumen vor allem durch Verbiss und Schäle. Entsteht dem Waldbesitzer dadurch ein Schaden, hat er einen Anspruch auf Schadensersatz.

Wild hat einen direkten Einfluss auf den Wald und dessen Bewirtschaftung. Ein Schaden für Waldbesitzer entsteht dann, wenn der Wildeinfluss das Erreichen der Bewirtschaftungsziele gefährdet oder gar verhindert. Einen Anspruch auf Wildschadensersatz besteht allerdings nur bei Schäden, die durch Schalenwild, Fasane und Kaninchen an den Hauptbaumarten des Jagdbezirks entstehen. Als Hauptbaumarten gelten nach aktueller Rechtsprechung die Baumarten, welche mehr als vereinzelt vorkommen bzw. mindestens 5 % Flächenanteil im Jagdbezirk haben. Der Einfluss der Schalenwildarten Reh-, Rot-, Muffel-, Dam- und Sikawild ist in den sächsischen Wäldern besonders relevant. Sie beeinflussen das Wachstum und die Vitalität von Waldbäumen vor allem durch Verbiss und Schäle.

Von Verbiss spricht man, wenn Blätter bzw. Nadeln, Triebe und Knospen von jungen Waldbäumen durch das Wild abgefressen werden. Dadurch sinkt nicht nur das Wachstum der Waldverjüngung, sondern es kommt wegen dem bevorzugten Verbiss von seltenen Baumarten auch zu einer Entmischung. Der Waldumbau hin zu klimawandelstabilen und standortgerechten Mischwäldern ist damit mit einem höheren finanziellen Aufwand verbunden.

Unter Schäle wird das Abziehen der unverborkten Rinde zur Nahrungsaufnahme verstanden. Dadurch entstehen Zuwachsverluste. Der größte Schaden entsteht jedoch durch den Befall holzzersetzender Pilze. In Sachsen, speziell im Erzgebirge, ist die dadurch entstehende Rotfäule bei der Fichte sehr bedeutsam. Diese sorgt für eine zunehmende finanzielle Entwertung des Stammes durch fortschreitende Fäule und damit für geringere Holzerlöse. Außerdem entsteht eine langfristige Sollbruchstelle im Baum und macht diesen so anfälliger gegenüber mechanischer Belastung durch Schnee und Wind.

Aktuell liegen Verbiss- und Schälschäden sachsenweit auf hohem Niveau. Im Landeswald sind ca. 16 % aller jungen Bäume verbissen. Über alle Eigentumsarten ist es sogar jeder vierte (BWI³). Die Schälschäden liegen, wie die Verbissschäden ebenfalls auf höchstem Niveau seit 2006. Dabei sind besonders die Erzgebirgskammlagen betroffen.

Um Schadensersatz für Wildschäden zu erhalten, muss der Waldbesitzer zunächst einen Versuch unternehmen, sich mit dem Ersatzpflichtigen (i.d.R. Jagdgenossenschaft oder Pächter) zu einigen und diesen Versuch dokumentieren (§ 31 Abs. 3 SächsJagdG). Der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) hat zu diesem Zweck eine Konvention zur Bewertung von Wildschaden im Wald konzipiert, um Geschädigten und Ersatzpflichtigen eine Hilfestellung zur gütlichen Einigung zu bieten. Im aktuellen Projekt des Sächsischen Waldbesitzerverbandes zur Entwicklung eines Leidfadens zur Durchführung eines Verfahrens zur gütlichen Einigung zum Ersatz von Wildschäden im Wald wird die Konvention des DFWR auf die sächsischen Gegebenheiten angepasst.

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