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21.07.2019

Mit dem Ranger unterwegs: Libellenwanderung in der Teichgruppe Guttau
Wanderung in die Guttauer Teiche mit Ranger Herbert Schnabel
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22.07.2019

Junior-Ranger-Camp „Naturschutz aktiv“
Feriencamp für junge Naturforscher und -schützer im Alter von 9 bis 15 Jahren.
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27.07.2019

8. Rangertag im Biosphärenreservat
Die Ranger des Biosphärenreservates laden alle kleinen und größeren...
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31.07.2019

Ranger weltweit und ihre Arbeit
Vortrag von Lorenz Richter, Ranger im Biosphärenreservat
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06.08.2019

Ferienprogramm im Walderlebnisgarten Eich
Dem Borkenkäfer auf der Spur
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07.08.2019

Wölfe in Sachsen
Vortrag von Stephan Kaasche, Kontaktbüro "Wölfe in Sachsen"
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10.08.2019

Nachtfalter am Köder
Nachtwanderung mit Ranger und Insektenexperte Mario Trampenau.
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12.08.2019

Themenwoche: Mit Kescher und Lupe auf Entdeckertour
Erforschung der Tiere und Pflanzen in den Gewässern
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18.08.2019

Mit dem Ranger unterwegs: Wiedehopfe in der Heide- und Teichlandschaft
Exkursion mit Ranger Lorenz Richter
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25.08.2019

Insekten zur Heideblüte
Foto-Exkursion zu den Gottesanbeterinnen, Heuschrecken und Libellen der...
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Waldfest am WaldHaus Kleiner Stern
Waldfest mit Jagdhornbläsertreffen
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14. Heidefest im Schlosspark in Röhrsdorf (Königsbrücker Heide)
Gemeinschaftsveranstaltung der NSG-Verwaltung mit verschiedenen Partnern
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30.08.2019

Ausstellungseröffnung: Unsere Vogelwelt
Ausstellung von naturgetreuen Aquarellen und Rohrfederzeichnungen von...
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01.09.2019

Kiefer, Heide, Kippenboden
Exkursion in die Außenkippe Bärwalde.
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06.09.2019

Serenade im Grünen – Serenada w zelenym
Klassisches Konzert am Vorabend des 22. Herbstmarktes
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07.09.2019

22. Deutsch-sorbischer Herbstmarkt im Biosphärenreservat
Buntes Markttreiben mit Kulturprogramm
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14.09.2019

Abend- und Nachtführung im Wildgehege Moritzburg
Führung mit dem Wildgehegeführer Norbert Viertel
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21.09.2019

Hirschbrunft im Wildgehege Moritzburg mit Nachtführung
Führung mit dem Wildgehegeführer Norbert Viertel
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27.09.2019

Hirschbrunft im Wildgehege Moritzburg mit Nachtführung
Führung mit dem Wildgehegeführer Norbert Viertel
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28.09.2019

Hirschbrunft im Wildgehege Moritzburg mit Nachtführung
Führung mit dem Wildgehegeführer Norbert Viertel
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03.10.2019

Familienfest im Wildgehege Moritzburg
Wir laden alle Familien zu einem bunten Tag ins Wildgehege Moritzburg ein.
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09.11.2019

Vollmond Wolfsnacht
Führung mit dem Wildgehegeführer Norbert Viertel
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24.12.2019

Mit dem Weihnachtsmann ins Wildgehege
Besuchen Sie am Vormittag des Heilig Abend das Wildgehege Moritzburg und seine...
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Wildschadenskonvention – ein Projekt des Sächsischen Waldbesitzerverbandes

Zum 1. September startete beim Sächsischen Waldbesitzerverband das Projekt „Entwicklung eines Leitfadens sowie eines nutzerspezifischen Schulungs- und Kommunikationskonzeptes zur Durchführung eines Verfahrens zur gütlichen Einigung zum Ersatz von Wildschäden im Wald“. Es ist ausgelegt auf einen Zeitraum von knapp 2 Jahren und wird durch das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) durch die Förderrichtlinie Besondere Initiativen (RL BesIn/2007) gefördert.

Für die Dauer des Projektes wurde Herr Andreas Helwig (M.Sc. Forstwissenschaften) an der Geschäftsstelle in Tharandt angestellt. Er absolvierte sein Studium der Forstwissenschaften an der TU Dresden in Tharandt und beschäftigte sich bereits im Rahmen seiner Masterarbeit zum Thema Waldumbau in der Waldgemeinschaft Pfaffroda unter anderem mit dem Ausmaß und den finanziellen Auswirkungen von Wildschäden im Wald.

Das Ziel des gestarteten Projektes ist die Anpassung, Weiterentwicklung und Umsetzung der vom Deutschen Forstwirtschaftsrat veröffentlichten Konvention für den Freistaat Sach­sen. Dabei soll ein sachsenspezifisches Verfahren zur gütlichen Einigung zwischen Waldeigen­tümern und Jagdausübenden im Wildschadensfall entwickelt werden. Eine nachhaltige Verbesserung der Wildschadenssituation im Freistaat Sachsen ist darüber hinaus von einer hinreichenden Sensibilisierung aller relevanten Akteure abhängig, also von Waldbesitzern wie auch Jägern und bedarf einer zielorientierten Jagdausübung. Beides kann durch eine anwenderfreundliche Wildschadensermittlung und -bewertung wirkungsvoll gefördert wer­den. Weiterer Inhalt des Projektes ist dafür die Entwicklung eines Leitfadens für die praktische Anwendung, die Erstellung eines Kommunikations- und Schulungskonzeptes, die Organisa­tion und Durchführung von Vortrags- und Exkursionsveranstaltungen im Freistaat sowie die Evaluation des Projektes.

Fördermittelhinweis Sachsen

 

 

Zum Hintergrund:

Wildschäden im Wald

Das Wild hat vielerorts einen entscheidenden Einfluss auf die Bewirtschaftung des Waldes in Sachsen. Dabei sind Reh-, Rot-, Muffel-, Dam- und Sikawild besonders relevant. Sie beeinträchtigen das Wachstum und die Vitalität von Waldbäumen vor allem durch Verbiss und Schäle. Entsteht dem Waldbesitzer dadurch ein Schaden, hat er einen Anspruch auf Schadensersatz.

Wild hat einen direkten Einfluss auf den Wald und dessen Bewirtschaftung. Ein Schaden für Waldbesitzer entsteht dann, wenn der Wildeinfluss das Erreichen der Bewirtschaftungsziele gefährdet oder gar verhindert. Einen Anspruch auf Wildschadensersatz besteht allerdings nur bei Schäden, die durch Schalenwild, Fasane und Kaninchen an den Hauptbaumarten des Jagdbezirks entstehen. Als Hauptbaumarten gelten nach aktueller Rechtsprechung die Baumarten, welche mehr als vereinzelt vorkommen bzw. mindestens 5 % Flächenanteil im Jagdbezirk haben. Der Einfluss der Schalenwildarten Reh-, Rot-, Muffel-, Dam- und Sikawild ist in den sächsischen Wäldern besonders relevant. Sie beeinflussen das Wachstum und die Vitalität von Waldbäumen vor allem durch Verbiss und Schäle.

Von Verbiss spricht man, wenn Blätter bzw. Nadeln, Triebe und Knospen von jungen Waldbäumen durch das Wild abgefressen werden. Dadurch sinkt nicht nur das Wachstum der Waldverjüngung, sondern es kommt wegen dem bevorzugten Verbiss von seltenen Baumarten auch zu einer Entmischung. Der Waldumbau hin zu klimawandelstabilen und standortgerechten Mischwäldern ist damit mit einem höheren finanziellen Aufwand verbunden.

Unter Schäle wird das Abziehen der unverborkten Rinde zur Nahrungsaufnahme verstanden. Dadurch entstehen Zuwachsverluste. Der größte Schaden entsteht jedoch durch den Befall holzzersetzender Pilze. In Sachsen, speziell im Erzgebirge, ist die dadurch entstehende Rotfäule bei der Fichte sehr bedeutsam. Diese sorgt für eine zunehmende finanzielle Entwertung des Stammes durch fortschreitende Fäule und damit für geringere Holzerlöse. Außerdem entsteht eine langfristige Sollbruchstelle im Baum und macht diesen so anfälliger gegenüber mechanischer Belastung durch Schnee und Wind.

Aktuell liegen Verbiss- und Schälschäden sachsenweit auf hohem Niveau. Im Landeswald sind ca. 16 % aller jungen Bäume verbissen. Über alle Eigentumsarten ist es sogar jeder vierte (BWI³). Die Schälschäden liegen, wie die Verbissschäden ebenfalls auf höchstem Niveau seit 2006. Dabei sind besonders die Erzgebirgskammlagen betroffen.

Um Schadensersatz für Wildschäden zu erhalten, muss der Waldbesitzer zunächst einen Versuch unternehmen, sich mit dem Ersatzpflichtigen (i.d.R. Jagdgenossenschaft oder Pächter) zu einigen und diesen Versuch dokumentieren (§ 31 Abs. 3 SächsJagdG). Der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) hat zu diesem Zweck eine Konvention zur Bewertung von Wildschaden im Wald konzipiert, um Geschädigten und Ersatzpflichtigen eine Hilfestellung zur gütlichen Einigung zu bieten. Im aktuellen Projekt des Sächsischen Waldbesitzerverbandes zur Entwicklung eines Leidfadens zur Durchführung eines Verfahrens zur gütlichen Einigung zum Ersatz von Wildschäden im Wald wird die Konvention des DFWR auf die sächsischen Gegebenheiten angepasst.

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