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23.05.2019

"Doktor Wald" - Die Jahresarten 2019
Vorstellung und Wirkungen ausgewählter Jahresarten, Hinweise zum Sammeln,...
Details bei https://www.treffpunktwald.de

"Doktor Wald" - Die Jahresarten 2019
Vorstellung und Wirkungen ausgewählter Jahresarten, Hinweise zum Sammeln,...
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24.05.2019

Wald im Wandel
Wanderung durch den Waldteil Rützengrün.
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Frühling an Heiderand und Pulsnitz"Strand"
Wanderung mit Naturführerin Heidi Reißmann
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25.05.2019

Wald und Klima
Frühlingswanderung auf den Spuren des Klimawandels - Wetterextreme im...
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Forstlicher Frühlingsspaziergang im Biosphärenreservat
Wanderung mit Revierleiter André Klingenberger
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Was blüht und fleucht denn da?
Wanderung rund um den Haselberg im Wildnisgebiet Königsbrücker Heide.
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Naturentdeckungen am Walschkenpfad
Entdeckungsreise ins NSG Wildnisgebiet Königsbrücker Heide.
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Waldumbau im Zschopauer Raum - wohin geht die Reise?
Wanderung mit Thomas Irmscher vom Forstbezirk Marienberg.
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Lichtblicke für Tanne und Douglasie im Greifensteinwald
Försterwanderung in reizvoller Umgebung
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28.05.2019

Kommen Sie mit auf eine Weltreise durch das Arboretum Klingenthal/Brunndöbra
Spaziergang durch das Arboretum
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30.05.2019

Frühling in der Teichlandschaft
Frühlingsradtour mit Naturführer Bernhard Saß
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Wanderung mit Aussicht - Auf zum Haselbergturm im Naturschutzgebiet Königsbrücke
Wanderung zum großen Aussichtsturm des Naturschutzgebietes mit Madame Rosa.
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31.05.2019

In der Abenddämmerung zum Ziegenmelker
Abendwanderung mit Andreas Kirste (NSG-Wacht) ins Revier des Ziegenmelkers im...
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Wölfe und nachtaktive Tiere
Führung mit dem Wildgehegeführer Norbert Viertel
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01.06.2019

Radtour im Reich des Seeadlers
Fahrradtour mit Ranger Lorenz Richter
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02.06.2019

Kinderfest im WildgehegeMoritzburg
Wir laden alle Kinder anlässlich des Internationalen Kindertages zu einem...
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05.06.2019

Rund um den Haselberg im NSG Wildnisgebiet Königsbrücker Heide
Wanderung mit Steffen Pietsch von der NSG-Wacht.
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08.06.2019

Wald und Flur im Kleinen entdecken
Waldwanderung
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10.06.2019

Orchideenwanderung am Olbasee im Biosphärenreservat
Botanische Wanderung mit Biosphärenreservats-Ranger Peter Ulbrich.
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15.06.2019

Familien und Waldfest
Eine Veranstaltung des Forstbeziks Eibenstock , Waldschulheim Conradswiese...
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16.06.2019

Mit dem Ranger unterwegs: Orchideen auf der Gladiolenwiese Dauban
Eine Wanderung zu den botanischen Schätzen des Naturwunders Gladiolenwiese.
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22.06.2019

Insekten-Fototour durch die Mückaer Dünen
Exkursion mit dem Insektenexperten und Ranger Mario Trampenau und Mario Keitel...
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23.06.2019

Schmetterlinge auf der Gladiolenwiese Dauban
Fototour mit Ranger Mario Trampenau und Revierförsterin Gunda Hanke.
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28.06.2019

Das große Krabbeln - Eintauchen in die faszinierende Welt der Ameisen
Wanderung mit Torsten Roch, Leiter der Biosphärenreservatsverwaltung.
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29.06.2019

Fledermausexkursion
Wanderung mit Naturführerin Kerstin Robel
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Kräuterschätze der Heide- und Teichlandschaft
Kräuterwanderung mit Naturführerin Tanja Saß
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30.06.2019

Aktionstag "Mal wieder Wald und Holz sehen"
Waldfest im Tharandter Wald für die ganze Familie
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Tagfalter der Oberlausitz
Schmetterlings-Fototour durch das Gelände des ehemaligen...
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14.09.2019

Abend- und Nachtführung im Wildgehege Moritzburg
Führung mit dem Wildgehegeführer Norbert Viertel
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21.09.2019

Hirschbrunft im Wildgehege Moritzburg mit Nachtführung
Führung mit dem Wildgehegeführer Norbert Viertel
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27.09.2019

Hirschbrunft im Wildgehege Moritzburg mit Nachtführung
Führung mit dem Wildgehegeführer Norbert Viertel
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28.09.2019

Hirschbrunft im Wildgehege Moritzburg mit Nachtführung
Führung mit dem Wildgehegeführer Norbert Viertel
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09.11.2019

Vollmond Wolfsnacht
Führung mit dem Wildgehegeführer Norbert Viertel
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24.12.2019

Mit dem Weihnachtsmann ins Wildgehege
Besuchen Sie am Vormittag des Heilig Abend das Wildgehege Moritzburg und seine...
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Wildschadenskonvention – ein Projekt des Sächsischen Waldbesitzerverbandes

Zum 1. September startete beim Sächsischen Waldbesitzerverband das Projekt „Entwicklung eines Leitfadens sowie eines nutzerspezifischen Schulungs- und Kommunikationskonzeptes zur Durchführung eines Verfahrens zur gütlichen Einigung zum Ersatz von Wildschäden im Wald“. Es ist ausgelegt auf einen Zeitraum von knapp 2 Jahren und wird durch das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) durch die Förderrichtlinie Besondere Initiativen (RL BesIn/2007) gefördert.

Für die Dauer des Projektes wurde Herr Andreas Helwig (M.Sc. Forstwissenschaften) an der Geschäftsstelle in Tharandt angestellt. Er absolvierte sein Studium der Forstwissenschaften an der TU Dresden in Tharandt und beschäftigte sich bereits im Rahmen seiner Masterarbeit zum Thema Waldumbau in der Waldgemeinschaft Pfaffroda unter anderem mit dem Ausmaß und den finanziellen Auswirkungen von Wildschäden im Wald.

Das Ziel des gestarteten Projektes ist die Anpassung, Weiterentwicklung und Umsetzung der vom Deutschen Forstwirtschaftsrat veröffentlichten Konvention für den Freistaat Sach­sen. Dabei soll ein sachsenspezifisches Verfahren zur gütlichen Einigung zwischen Waldeigen­tümern und Jagdausübenden im Wildschadensfall entwickelt werden. Eine nachhaltige Verbesserung der Wildschadenssituation im Freistaat Sachsen ist darüber hinaus von einer hinreichenden Sensibilisierung aller relevanten Akteure abhängig, also von Waldbesitzern wie auch Jägern und bedarf einer zielorientierten Jagdausübung. Beides kann durch eine anwenderfreundliche Wildschadensermittlung und -bewertung wirkungsvoll gefördert wer­den. Weiterer Inhalt des Projektes ist dafür die Entwicklung eines Leitfadens für die praktische Anwendung, die Erstellung eines Kommunikations- und Schulungskonzeptes, die Organisa­tion und Durchführung von Vortrags- und Exkursionsveranstaltungen im Freistaat sowie die Evaluation des Projektes.

Fördermittelhinweis Sachsen

 

 

Zum Hintergrund:

Wildschäden im Wald

Das Wild hat vielerorts einen entscheidenden Einfluss auf die Bewirtschaftung des Waldes in Sachsen. Dabei sind Reh-, Rot-, Muffel-, Dam- und Sikawild besonders relevant. Sie beeinträchtigen das Wachstum und die Vitalität von Waldbäumen vor allem durch Verbiss und Schäle. Entsteht dem Waldbesitzer dadurch ein Schaden, hat er einen Anspruch auf Schadensersatz.

Wild hat einen direkten Einfluss auf den Wald und dessen Bewirtschaftung. Ein Schaden für Waldbesitzer entsteht dann, wenn der Wildeinfluss das Erreichen der Bewirtschaftungsziele gefährdet oder gar verhindert. Einen Anspruch auf Wildschadensersatz besteht allerdings nur bei Schäden, die durch Schalenwild, Fasane und Kaninchen an den Hauptbaumarten des Jagdbezirks entstehen. Als Hauptbaumarten gelten nach aktueller Rechtsprechung die Baumarten, welche mehr als vereinzelt vorkommen bzw. mindestens 5 % Flächenanteil im Jagdbezirk haben. Der Einfluss der Schalenwildarten Reh-, Rot-, Muffel-, Dam- und Sikawild ist in den sächsischen Wäldern besonders relevant. Sie beeinflussen das Wachstum und die Vitalität von Waldbäumen vor allem durch Verbiss und Schäle.

Von Verbiss spricht man, wenn Blätter bzw. Nadeln, Triebe und Knospen von jungen Waldbäumen durch das Wild abgefressen werden. Dadurch sinkt nicht nur das Wachstum der Waldverjüngung, sondern es kommt wegen dem bevorzugten Verbiss von seltenen Baumarten auch zu einer Entmischung. Der Waldumbau hin zu klimawandelstabilen und standortgerechten Mischwäldern ist damit mit einem höheren finanziellen Aufwand verbunden.

Unter Schäle wird das Abziehen der unverborkten Rinde zur Nahrungsaufnahme verstanden. Dadurch entstehen Zuwachsverluste. Der größte Schaden entsteht jedoch durch den Befall holzzersetzender Pilze. In Sachsen, speziell im Erzgebirge, ist die dadurch entstehende Rotfäule bei der Fichte sehr bedeutsam. Diese sorgt für eine zunehmende finanzielle Entwertung des Stammes durch fortschreitende Fäule und damit für geringere Holzerlöse. Außerdem entsteht eine langfristige Sollbruchstelle im Baum und macht diesen so anfälliger gegenüber mechanischer Belastung durch Schnee und Wind.

Aktuell liegen Verbiss- und Schälschäden sachsenweit auf hohem Niveau. Im Landeswald sind ca. 16 % aller jungen Bäume verbissen. Über alle Eigentumsarten ist es sogar jeder vierte (BWI³). Die Schälschäden liegen, wie die Verbissschäden ebenfalls auf höchstem Niveau seit 2006. Dabei sind besonders die Erzgebirgskammlagen betroffen.

Um Schadensersatz für Wildschäden zu erhalten, muss der Waldbesitzer zunächst einen Versuch unternehmen, sich mit dem Ersatzpflichtigen (i.d.R. Jagdgenossenschaft oder Pächter) zu einigen und diesen Versuch dokumentieren (§ 31 Abs. 3 SächsJagdG). Der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) hat zu diesem Zweck eine Konvention zur Bewertung von Wildschaden im Wald konzipiert, um Geschädigten und Ersatzpflichtigen eine Hilfestellung zur gütlichen Einigung zu bieten. Im aktuellen Projekt des Sächsischen Waldbesitzerverbandes zur Entwicklung eines Leidfadens zur Durchführung eines Verfahrens zur gütlichen Einigung zum Ersatz von Wildschäden im Wald wird die Konvention des DFWR auf die sächsischen Gegebenheiten angepasst.

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